Routinen – Warum sie Dir zu mehr Erfolg verhelfen!

Denkst du jeden Morgen darüber nach, mit welchem Bein du zuerst aufstehst, wie du deine Zahnbürste hältst oder wann du das Haus verlässt? Wahrscheinlich zu 99% nicht. Und warum? Weil all diese Tätigkeiten zu deiner Gewohnheit und zu einer Routine geworden sind. Du gehst sie jeden Morgen unbewusst durch, alles läuft automatisiert ab, du brauchst nicht darüber nachzudenken.

Routinen – Der Hintergrund

Durch Routinen sparen wir Zeit und Energie.

Obwohl unser Gehirn nur ca. 2% unseres Körpergewichts ausmacht, verbraucht es nahezu 20% unserer Energie. Und das ist eine Menge. Würden wir über jede einzelne Tätigkeit, die wir vom Erwachen bis zum Schlaf machen, bewusst nachdenken, wären unsere Energiespeicher wohl bereits am Morgen ausgeschöpft. Man müsste sich auf jede einzelne Aufgabe vollends konzentrieren und das wiederum würde bedeuten, wir könnten immer nur eine Aufgabe erledigen.

Genau deshalb ist es so wichtig Routinen zu entwickeln. Wir sparen damit Energie, aber auch Zeit. Überlegen wir einfach mal, wie viele Tätigkeiten wir am Tag mit anderen verbinden: Wir können beim Laufen mit anderen sprechen, wir hören Radio während dem Autofahren, wir denken beim Zähneputzen über den Tag nach. All das sind nur einige Beispiele, bei denen bestimmte Dinge automatisiert und parallel ablaufen.

Die richtigen Routinen finden

Du weißt jetzt, dass dir Routinen helfen können, Energie und Zeit einzusparen. Und wir alle wollen ja eben auch mehr davon haben. Du musst Routinen finden, die dich weiterbringen und dir natürlich auch helfen. Hervorragend…aber wie finde ich nun die richtigen Routinen?

Das kann man nur schwer verallgemeinern, aber mit ein paar Kniffen gelingt es auch dir, gute Routinen zu entwickeln:

Nr. 1: Finde deine derzeitigen Routinen heraus

Überlege dir einmal, welche Routinen du momentan entwickelt hast. Läuft dein Morgen nach bestimmten Mustern ab? Oder vielleicht auch dein Abend? Was machst du in bestimmten Situationen? Laufen bestimmte Dinge bei dir automatisiert ab?

statt alle 5 Minuten, einfach mal den ersten Wecker stellen und direkt aufstehen

Nr. 2: Überdenke deine Ziele

Mach dir einmal bewusst, wo du gerade stehst und welche Ziele du im Leben hast. Ein Ziel zu haben bedeutet, etwas noch nicht erreicht zu haben, sich dies aber zu wünschen. Mach dir eine Liste mit deinen Zielen und visualisiere sie. Du willst mehr Geld, sportlicher werden, gesünder leben, zeitiger schlafen oder zeitiger aufstehen? Mach dir diese Ziele bewusst.

Nr. 3: Überarbeite deine aktuellen Routinen

Du weißt, was du dir wünscht und was du mal erreichen möchtest. Jetzt gilt es, zu überlegen, inwiefern dir deine aktuellen Routinen helfen, diese Ziele zu erreichen. Führst du bereits die richtigen Schritte aus, um in naher Zukunft deinen Zielen näher zu sein? Bemerkst du jetzt, dass deine alten Routinen nicht zu deinen Zielen passen? Dann überlege dir, welche Dinge du in deine Routine einbauen oder aus deiner Routine entfernen solltest.

Nr. 4: Integriere deine neuen Routinen und reflektiere sie

Du hast dich also bewusst mit deinen Zielen und aktuellen Routinen auseinandergesetzt. Um auch wirklich deine anvisierten Ziele zu erreichen, musst du deine Erkenntnisse umsetzen. Integriere sie in deine Routinen und lass sie zu Gewohnheiten werden. Dies dauert ein paar Tage, aber mit etwas Geduld und Hartnäckigkeit wird dir das auch gelingen und du wirst durch deine Routinen schneller an deine Ziele gelangen, als du glaubst.

Routinen – Auch mal pausieren?

Durchbreche deine Routinen!

So sehr uns unsere Routinen auch helfen, energie- und zeitsparend durch’s Leben zu gehen, so wichtig ist es auch, einmal gewisse Routinen zu durchbrechen. Statt jeden Morgen mit der gleichen Hand zur Tasse zu greifen, versuch doch einfach mal die andere Hand zu nehmen. Oder nimm einfach mal einen anderen Weg nach Hause.

Die Automatisierungen helfen uns zwar, im Alltag effizienter zu agieren, aber hin und wieder tut es dem Gehirn auch gut, aktiv in Aktion zu treten. Das trainiert unser Bewusstsein und wir verhindern, dass wir auf neue Situationen nicht mehr richtig und schnell genug reagieren  können – wir trainieren also auch unsere Anpassungsfähigkeit und unsere Flexibilität damit.

 

Mehr über meine eigenen Routinen möchte ich dir in kommenden Beiträgen hier auf meinem Blog erzählen. 

Wenn du wissen möchtest, wie du noch mehr Energie im Alltag bekommst, dann sieh dir diesen Beitrag auch mal an!

Hast auch du Routinen, die du immer wieder durchläufst? Schreib sie gerne in die Kommentare, ich bin gespannt!

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